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Mein neues Buch ist da: »Der Untergang des Abendkleides«

Satyr Verlag
Hardcover, 172 Seiten
ISBN: 978-3-947106-48-6
18€, auch als E-Book für 14,99€

Für eine Frau jenseits der dreißig steckt die Gegenwart voller Fragen: Kann man jetzt noch eine Punkband gründen? Sind Viererbeziehungen nicht doch besser als Zweierbeziehungen? Wenn man dem Mann den Rücken krault, ist das schon unbezahlte Care-Arbeit? Muss man als Mutter Latte macchiato trinken, oder geht auch ein rotziger Filterkaffee? Muss man noch zelten, wenn man schon Geld hat? Und wann beginnt endlich die soziale Weltrevolution?

In 33 Geschichten treten auf: Ellas liebenswert-elegante Mutter, ihre überdrehte französischsprachige Cousine, eine blasierte Tante, die doch nicht ganz so verstorbene Ururgroßmutter, eine Sextouristin aus Singapur in den Straßen von St. Pauli sowie eine munter-exzentrische Schar weiterer schlagfertiger Damen und der eine oder andere männliche Zaungast.

Stimmen zum Buch:

»Ich freue mich so über dieses Buch, ich küsse den Boden, auf dem es geht.«
Margarete Stokowski

»Natürlich ist Ella Carina Werner eine Frau. Aber eine lustige!«
Thomas Gsella

»Ein wunderbar kurzweiliger Erzählband.«
Katrin Gottschalk, taz

»Man sollte sich, wie man es in den 90er-Jahren mit Simpson-Zitaten tat, in diesem Jahrzehnt jetzt bloß noch in Gags aus diesem Buch unterhalten.«
Linus Volkmann, »Musikexpress«

»Gäbe es für jede Pointe einen Gongschlag, es klingelten einem nach der Lektüre die Ohren. [….] In »Der Untergang des Abendkleides« outet sie sich als Feministin von höchsten Komikgnaden«
Thomas Andre, »Hamburger Abendblatt«

»Wie Kafka nach einem guten Joint«
Arno Frank, »Spiegel Online«

»Ein sehr lesenswertes Sammelsurium von Alltagssituationen, die Ella Carina Werner gekonnt ins Absurde überspitzt.”
Aachener Zeitung

Textauszug:

»Gut, dass ich bald vierzig bin. Mit vierzig kann man Dinge tun, die man sich mit zwanzig nicht traut. Zum Beispiel Tassen mit passenden Untertassen kaufen. Ich liebe Tassen mit passenden Untertassen, aber sag das mal mit zwanzig den Leuten in deiner verranzten WG-Küche.
Mit vierzig kann man unbehelligt seine Träume träumen, von einer Karriere als Primaballerina oder Klaviervirtuosin, und niemand ruft: “Ja geil, mach doch! Die Welt steht dir offen.” Mit vierzig steht dir die Welt überhaupt nicht mehr offen, das ist das Gute. Das nimm den Druck raus, entspannt.
Mit vierzig muss man nicht mehr “fuckable” sein. Verflucht, war das anstrengend, immer dieses “Fuckable”-Sein, in den Schulpausen, in der Unimensa, auch wenn es das Wort früher noch gar nicht gab. “Bumskompatibel” hieß das damals, wenn ich mich recht erinnere: “Ella, du musst bumskompatibel sein”, lagen mir meine Tanten in den Ohren, jeden Tag […].«

Längere Leseprobe beim Satyr Verlag:
https://www.book2look.com/book/9783947106493&biblettype=html5