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Mein neues Buch: »Der Untergang des Abendkleides«

Erscheinungstermin 28. September 2020
Satyr Verlag
Hardcover, 172 Seiten
ISBN: 978-3-947106-48-6
18€, auch als E-Book für 14,99€

Für eine Frau jenseits der dreißig steckt die Gegenwart voller Fragen: Kann man jetzt noch eine Punkband gründen? Sind Viererbeziehungen nicht doch besser als Zweierbeziehungen? Wenn man dem Mann den Rücken krault, ist das schon unbezahlte Care-Arbeit? Muss man als Mutter Latte macchiato trinken, oder geht auch ein rotziger Filterkaffee? Muss man noch zelten, wenn man schon Geld hat? Und wann beginnt endlich die soziale Weltrevolution?

In 33 Geschichten treten auf: Ellas liebenswert-elegante Mutter, ihre überdrehte französischsprachige Cousine, eine blasierte Tante, die doch nicht ganz so verstorbene Ururgroßmutter, eine Sextouristin aus Singapur in den Straßen von St. Pauli sowie eine munter-exzentrische Schar weiterer schlagfertiger Damen und der eine oder andere männliche Zaungast.

»Gut, dass ich bald vierzig bin. Mit vierzig kann man Dinge tun, die man sich mit zwanzig nicht traut. Zum Beispiel Tassen mit passenden Untertassen kaufen. Ich liebe Tassen mit passenden Untertassen, aber sag das mal mit zwanzig den Leuten in deiner verranzten WG-Küche.
Mit vierzig kann man unbehelligt seine Träume träumen, von einer Karriere als Primaballerina oder Klaviervirtuosin, und niemand ruft: “Ja geil, mach doch! Die Welt steht dir offen.” Mit vierzig steht dir die Welt überhaupt nicht mehr offen, das ist das Gute. Das nimm den Druck raus, entspannt.
Mit vierzig muss man nicht mehr “fuckable” sein. Verflucht, war das war anstrengend, immer dieses “Fuckable”-Sein, in der Schulpausen, in der Unimensa, auch wenn es das Wort früher noch gar nicht gab. “Bumskompatibel” hieß das damals, wenn ich mich recht erinnere: “Ella, du musst bumskompatibel sein”, lagen mir meine Tanten in den Ohren, jeden Tag […].«

Stimmen zum Buch:

»Ich freue mich so über dieses Buch, ich küsse den Boden, auf dem es geht.«
Margarete Stokowski

»Natürlich ist Ella Carina Werner eine Frau. Aber eine lustige!«
Thomas Gsella